In Hasselsweiler wissen die Mitbürger die Wichtigkeit ihrer Freiwilligen Feuerwehr und den enormen persönlichen Einsatz der aktiven Männer und Frauen im Dienst an der Allgemeinheit richtig einzuschätzen. So verwunderte es nicht, dass die Bevölkerung in großer Zahl am Feuerwehrfest, das dieses Mal ganz im Zeichen der Standarte stand, Teil nahm. Beim eröffnenden Dämmerschoppen am Samstagabend herrschte beste Stimmung; jeder, der Spaß haben wollte, kam auf seine Kosten. Die zentrale Veranstaltung des Festes war der von Pastor i.R. Raphael Claes und Diakon Manfred Kappertz gemeinsam zelebrierte feierliche Festgottesdienst am Sonntag Morgen. In dessen Verlauf wurde ein von ehemaligen Aktiven finanziertes Fahnenband zum 50-jährigen Bestehen der Standarte gesegnet und übergeben. Der Diakon erinnerte in seiner Predigt an den 2. September 1956, als die Standarte mit dem Leitspruch der Wehrleute „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ in den Dienst genommen wurde: „Es war zur Zeit des Beginns einer neuen Etappe Deutschlands. Mit dem Leitspruch werden die Kernanliegen des christlichen Glaubens erfüllt, für euch wurde er zum Programm“ und ermunterte die versammelte Gemeinde, „Machen wir es wie die Feuerwehr, bekennen wir Flagge auch zu Gott“. Im Anschluss an die Gefallenenehrung wurde die Hasselsweiler Feuerwehr auf ihrem Marsch durch den Ort zur Bürgerhalle von benachbarten Löschgruppen, Musikcorps und Vereinsrepräsentanten begleitet. Bevor es dort zum gemütlichen Teil mit vielen Angeboten überging, standen Ehrungen an. Im Beisein von Gemeindebrandmeister Martin Ross, würdigte Amtsrat Dietmar Krauthausen die Verdienste von Hauptbrandmeister Robert Holzportz und Hauptfeuerwehrmann Jürgen Langen, die beide seit 25 Jahren großartige ehrenamtliche Arbeit leisten und zeichnete sie mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber des Landes NRW aus. Für 20-jährige aktive Mitarbeit wurde Mathias Diederichs zum Dank ein entsprechender Zinnteller überreicht.